Ambulante Pflege statt Heimunterbringung - Unterschätzen Sie nicht die Kosten!
Haare kämmen, Körperhygiene, Wohnung heizen, Einkäufe erledigen! Professionelle Pflegedienste stellen jeden Handgriff und jede Dienstleistung der ambulanten Pflege extra in Rechnung. Die Einzelbeträge summieren sich Monat für Monat zu einem stattlichen Betrag. Auch wenn die ambulante Pflege in der Regel kostengünstiger ist als die Unterbringung in einem Pflegeheim, übersteigen die Gebühren bei Weitem die Beträge, die die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt.
Die ambulante Versorgung Pflegebedürftiger wird zwar größtenteils von den Angehörigen übernommen, aber der Zeitaufwand und die nervliche Belastung machen fast immer eine zusätzliche Unterstützung durch professionelle Pflegedienste notwendig. Bei der Pflegestufe 3 ist eine tägliche Hilfe von mindestens fünf Stunden erforderlich. Für Berufstätige ist dieser Zeitaufwand undenkbar!
Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt für die ambulante Versorgung in der Pflegestufe 1 Sachleistungen in Höhe von 420 Euro, in der Pflegestufe 2 von 980 Euro und in der Pflegestufe 3 von 1470 Euro. Die tatsächlichen Kosten der ambulanten Pflege sind allerdings wesentlich höher. Allein die alltägliche Grundpflege und die Hilfe beim Essen werden von professionellen Diensten monatlich mit über 700 Euro in Rechnung gestellt. Angehörige, die die ambulante Pflege vollständig selber übernehmen, können in der Regel gar nicht oder nur stundenweise einer geregelten Arbeit nachgehen. Auch diese Verluste fängt die gesetzliche Pflegeversicherung nicht vollständig auf.
Wer für den Ernstfall abgesichert sein möchte, der sollte sich unbedingt frühzeitig um eine private Zusatzpflegeversicherung kümmern. Ein plötzlicher Unfall oder eine schwere Krankheit können auch junge Leute treffen.

